Krebsvorsorge bei Ihrer Frauenärztin in Berlin Mitte

Jede gesetzlich versicherte Patientin hat ab 20. Lebensjahr Anspruch auf eine Krebsvorsorge.

Die gynäkologische Krebsvorsorge ist ein entscheidender Bestandteil der Frauengesundheit und zielt darauf ab, Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane frühzeitig zu erkennen. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Krebsvorstufen und frühe Stadien von Krebs entdeckt und erfolgreich behandelt werden.

Sie haben Fragen zum Thema Krebsvorsorge? Dann rufen Sie uns an (030 2824167) oder kommen Sie unsere Praxis. Sie finden unsere Frauenarztpraxis in Berlin-Mitte in der Chausseestraße 40, 10115 Berlin.

Wichtige Bestandteile der gynäkologischen Krebsvorsorge

1. Pap-Test (Pap-Abstrich)

  • Zweck: Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen.
  • Ablauf: Entnahme von Zellen vom Gebärmutterhals mit einem kleinen Bürstchen oder Spatel. Die Zellen werden dann im Labor auf abnormale Veränderungen untersucht.
  • Empfehlung: Frauen zwischen 20 und 34 Jahren sollten jährlich einen Pap-Test durchführen lassen.

 

2. HPV-Test

  • Zweck: Nachweis von Humanen Papillomaviren (HPV), die mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bzw. dessen Vorstufen verbunden sind.
  • Ablauf: Kann zusammen mit dem Pap-Test durchgeführt werden (Ko-Test) oder separat.
  • Empfehlung: Frauen ab 35 Jahren erhalten alle drei Jahre einen Ko-Test (kombinierter PAP- und HPV-Test)

 

3. Manuelle Untersuchung

  • Zweck: Tastuntersuchung der Gebärmutter, Eierstöcke und des Beckens zur Erkennung von Anomalien oder Neubildungen.
  • Empfehlung: im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung. 

 

4. Frauen ab dem 50. Lebensjahr erhalten alle 2 Jahre automatisch eine Aufforderung zum Mammographiescreening zur Brustkrebsvorsorge sowie einen jährlichen Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge. Ab dem 55. Lebensjahr wird eine zusätzliche Darmspiegelung oder alle 2 Jahre ein Stuhltest empfohlen.